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Coccinia megarrhiza

Coccinia megarrhiza ist eine ausdauernde, kletternde Pflanze aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae), die durch ihr auffälliges, holziges Knollenrhizom charakterisiert ist. Dieses Speicherorgan ermöglicht ihr das Überleben in den trockenen Savannen und Buschlandschaften Ostafrikas, wo sie vor allem in Äthiopien bis Nordkenia vorkommt. Die oberirdischen Stängel sind krautig, behaart und können mehrere Meter lang werden. Sie ranken sich mit einfachen Ranken an Sträuchern oder Bäumen empor. Die Blätter sind variabel, meist herzförmig bis rundlich, oft drei- bis fünflappig, mit gesägtem Rand und rauer Oberfläche. Die Pflanze ist zweihäusig, das heißt männliche und weibliche Blüten erscheinen auf getrennten Pflanzen. Die männlichen Blüten sind gelb, trichterförmig und bis zu knapp zwei Zentimeter lang, sie stehen einzeln oder in kleinen Büscheln. Weibliche Blüten sind ebenfalls gelb, meist einzeln und mit einem länglichen Fruchtknoten versehen. Aus ihnen entwickeln sich ellipsoidische Beerenfrüchte, die etwa vier Zentimeter lang und zwei Zentimeter breit werden. Sie reifen von grün zu leuchtend rot und enthalten zahlreiche Samen, die in einem saftigen Arillus eingebettet sind. Besonders bemerkenswert ist das große Knollenrhizom, das nicht nur der Wasserspeicherung dient, sondern auch als Nahrungs- und Heilmittel genutzt wird. In verschiedenen Regionen Afrikas und Asiens werden die Früchte als Gemüse gegessen, etwa in Currys oder Pfannengerichten. In der traditionellen Medizin gilt die Pflanze als hilfreich gegen Diabetes, Bluthochdruck und Fieber. Nach Angaben von Kew Gardens wird die Art als gefährdet eingestuft, da ihre natürlichen Bestände durch Habitatverlust bedroht sind.
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