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Armathocereus

Armathocereus ist vermutlich mit mehreren anderen säuligen, vorwiegend baum-förmigen, südamerikanischen Kakteen wie z. B. Browningia, Neoraimondia und Stetsonia verwandt. Es könnte sich auch um die nächste Verwandte von Jasminocereus von den Galápagos-Inseln handeln. Madsen (1989) behandelte die ecuadorianischen Arten der Gattung, und Hunt & Taylor (1991:83-84) beschäftigten sich mit der Klärung der verwirrlichen Nomenklatur verschiedener Arten. Die Gattung wurde von Backeberg ab 1934 verschiedentlich erwähnt, aber der Name wurde erst mit der Publikation der Lateindiagnose im Juni 1938 gültig veröffentlicht. In Bezug auf die Anzahl Arten der Gattung herrscht noch keine vollständige Übereinstimmung zwischen verschiedenen Spezialisten, und die Gattung bedarf offensichtlich weiterer Untersuchungen. Diese Gattung umfasst robuste, baumförmige Kakteen, die in den trockenen Regionen Südamerikas beheimatet sind. Die Pflanzen zeichnen sich durch ihren säulenförmigen Wuchs und meist segmentierte Triebe aus. Diese Triebe sind in regelmäßigen Abständen durch deutlich erkennbare Einschnürungen unterteilt. Die kräftigen Rippen tragen oft markante Dornen, die dem Schutz vor Fressfeinden dienen. Die Blüten erscheinen überwiegend nachts und öffnen sich aus großen, wolligen Blütenknospen. Die kugel- bis birnenförmigen Früchte sind fleischig und enthalten zahlreiche Samen. Armathocereus-Arten sind an extreme Trockenheit angepasst und bevorzugen gut durchlässige Böden sowie sonnige Standorte.



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